Immobilien Crowdinvesting eine Alternative zu P2P?

Immobilien Crowdinvesting eine Alternative zu P2P?

Wie im Leben ist es auch bei Investments nicht sinnvoll alles auf eine Karte zu setzten. Ein diversifiziertes Portfolio federt Schwankungen und Risiken ab. Die Leser dieses Blogs wissen, dass mein Geld sowohl in Aktien, Anleihen, ETFs und P2P Krediten investiert wird. Dabei gilt bei P2P Krediten, dass nicht alles auf eine Plattform aufgeteilt werden soll. So sind mittlerweile bei mir, mit Mintos, Bondora, Twino und Viainvest, vier Plattformen vertreten. Doch im P2P Bereich ist mir aufgefallen, dass viele Kreditnehmer ihre Kredite als Konsumkredite nutzen.

Diese Kredite sind rein logisch sehr gefährlich. Im Gegensatz zu einem Auto oder einer Immobilie, hinter der ein Wert steckt (da es gepfändet werden kann) ist bei Konsumkrediten meist kein pfändbares Objekt dahinter. Die Kreditnehmer benötigen die Kredite meist um Rechnungen, beispielsweise für Ärzte zu bezahlen. Gepfändete Objekte, wie Autos, verlieren jedoch auch schnell an Wert und der Kreditnehmer kann dieses auch relativ problemlos bei Zahlungsschwierigkeiten verkaufen und so sich für 6 Monate Luft verschaffen – jedoch folgt danach die Sintflut.

Das Grundbuch bietet Sicherheit

Das Grundbuch bei Immobilienkäufen bietet mir hierbei die Sicherheit, dass mein Kredit zurückgezahlt werden kann. Es ist ganz leicht: Der Kreditnehmer schreibt eine Hypothek auf sein Grundstück. Wenn dieser dann nicht mehr Zahlen kann, wird das Grundstück verkauft und die Hypothek mit dem Erlös aufgelöst. Dieses Konzept verfolgt die Plattform EstateGuru aus Estland. Hier werden Immobilienprojekte angeboten, bei denen die Plattform über eine Firma ins Grundbuch eintragen lässt. Klingt einfach – bietet aber eine gute Sicherheit. Dabei sind die Zinsen bei EstateGuru auf einem Niveau, wie Mintos und Co. 10 – 12 % !

Gefahr der Immobilienblase

Wer kennt nicht die Immobilienblase aus dem Jahr 2009, welche zu einer Weltwirtschaftskrise geführt hat. Diese Gefahr der Wiederholung gibt es. Man muss sich nur überlegen, wie hoch diese ist. Rendite kommt von Risiko… Ich für meinen Teil bin auch auf einer spanischen Plattform unterwegs und lasse jedoch da momentan die Investitionen eingefroren. Dies liegt einfach an der politischen Lage in Spanien und den Auswirkungen des Brexits. Estland, Lettland und Litauen sind jedoch in meinen Augen viel besser für die Zukunft in Sachen Digitalisierung, Start Ups und Co. aufgestellt als die westeuropäischen Länder, weswegen ich einen Boom in diesen Ländern erwarte und gerne dort investiere.

Mintos bietet auch Immobilien mit Absicherung

Auch die P2P Plattformen, allen voran Mintos bieten Immobilienkredite an. Diese werden aber nur zwischen 8 – 9 % verzinst und Mintos bleibt im Fall der Absicherung wage, ganz einfach, weil die Buy Back Garantie auf diese Kredite läuft. Außerdem sehe ich EstateGuru nicht als Konkurrenz zu Mintos sondern als Ergänzung. Mintos wird mir weiterhin in Sachen P2P ein breites Spektrum an Krediten in mein Portfolio geben, jedoch diversifiziert EstateGuru mein Portfolio noch weiter.

Vorteil zu den deutschen Plattformen

In Deutschland gibt es das gleiche Konzept ebenfalls. Bergfürst und Zinsbaustein sind hierzulande die bekanntesten Plattformen. Doch muss man pro Investment 500 € in die Hand nehmen. Dahingegen sind es bei EstateGuru „nur“ 50. Auch sind die Zinsen mit 4-7 % im Vergleich zu EstateGuru viel geringer.

Fazit

Auf den Punkt gebracht bietet EstateGuru eine gute Möglichkeit in Immobilien zu investieren. 10 – 12 % sind dabei für die Sicherheit, die Immobilien bieten, eine sehr gute Rendite. Ich selbst habe das Projekt EstateGuru gestartet und berichte euch in den nächsten Monaten über meine Erfahrungen. Somit achtet weiterhin darauf gute Chancen und Investitionsmöglichkeiten zu finden.

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